Mindestlohn

"Aus unserer Sicht ist die Perspektive neun Euro"

Am 27.09.2009 Mindestlohn wählen !

Die Gewerkschaft NGG setzt perspektivisch auf einen gesetzlichen Mindestlohn von neun Euro. „Die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 Euro ist gut und richtig. Aber diese Forderung ist aus dem Jahr 2005 und wurde schon lange von der Inflation aufgefressen. Schrittweise muss es daher in Richtung neun Euro gehen.“, bestätigte NGG-Geschäftsführer Dieter Nickel die neue Forderung.

 
Mindestlöhne für einzelne Branchen sind für NGG weiterhin keine sinnvolle Lösung. In vielen von NGG betreuten Branchen, z.B. dem Fleischer- und Bäckerhandwerk, dem Hotel- und Gaststättengewerbe oder in den Schlachthöfen fehlt es an den Grundstrukturen, so dass nicht einmal Tarifverträge möglich sind. Ein gesetzlicher Mindestlohn ist die einzige Möglichkeit der Ausbeutung teilweise entgegen zu treten.
 
Nickel weiter: „Leider erleben wir bereits heute, wie schwierig es ist überhaupt einen Mindestlohn einzuführen. Die Politik ist nicht willig sich klar für die Beschäftigten einzusetzen. Wir rufen daher unsere Mitglieder auf, an der Bundestagswahl teilzunehmen und für eine soziale Regierung zu stimmen.“
 
Bereits am Montag hatte der NGG-Vorsitzende Franz-Josef Möllenberg im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau die neue Forderung ins Gespräch gebracht. "Aus unserer Sicht ist die Perspektive neun Euro", so Möllenberg in der FR.

Mitglied werden

Jetzt Online Mitglied werden!

Dr. Azubi

Stress in der Ausbildung?
Dr. Azubi hilft!

©  Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)  |  wegewerk> wwEdit CMS 3.5

Aus urheberrechtlichen Gründen ist der Download dieses Bildes nicht möglich.