Projekt K

NGG kritisiert Kellogg-Umzug nach Hamburg

Bremen, 22.08.2014

 

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) kritisiert den Umzug der Kellogg-Zentrale von Bremen nach Hamburg scharf und erwartet faire Lösungen für die Beschäftigten. Die angeblich bessere Anbindung an die skandinavischen Märkte hält NGG für vorgeschoben und sieht vielmehr eine Auswirkung des Sparprogramms „Projekt K“.

 

Christian Wechselbaum, zuständiger Gewerkschaftssekretäre in Bremen: „Der Umzug kommt für uns sehr überraschend, da 2009 zugesichert wurde, dass die Zentrale in Bremen langfristig sicher sei. Diese Entscheidung ist insbesondere vor dem Hintergrund des weltweiten Sparprogramms „Projekt K“ sehr kritisch zu sehen. Man muss einfach davon ausgehen, dass hiermit vor allem Personaleinsparungen im In- und Ausland erreicht werden sollen. Bremen ist aufgrund der vielen vorhandenen Betriebe der Branche sehr attraktiv für Beschäftigte und Unternehmen der Lebensmittelindustrie. Das Argument der besseren Erreichbarkeit kann hierfür nicht alleine entscheidend sein.“

 

Die Gewerkschaft NGG erwartet, dass mit dem Betriebsrat faire Lösungen für die Beschäftigten vereinbart werden, die nicht nach Hamburg umziehen oder täglich pendeln können.

 

Hinweis: Die Verlagerung betrifft einzig die Kellogg Deutschland GmbH, welche als Vertriebsgesellschaft mit rund 100 Beschäftigten in der Universitätsstadt ihren Sitz hatte. Auf den Produktionsbetrieb Kellogg Manufacturing GmbH & Co. KG in der Bremer Überseestadt mit rund 260 Beschäftigten hat die Verlagerung keine Auswirkungen.

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