Profitgier statt sozialer Verantwortung

AB Inbev steigert Gewinn um 30 %

01.11.2013: Der Braukonzern AB InBev vermeldet stolz das Ergebnis des dritten Quartals 2013. Der Umsatz ist auf 11,7 Milliarden Dollar gestiegen, der Gewinn um satte 30 % auf 2,37 Milliarden Dollar.

 

 

Als Begründung für die geplanten Entlassungen von 151 Beschäftigten hatte der Konzern mitgeteilt, dass die Löhne in den letzten 10 (!) Jahren um 29 % gestiegen seien. „Auf seiner Homepage verkündet der Konzern, dass die Mitarbeiter das wertvollste Vermögen unseres Unternehmens sind. Für die Beschäftigten von Beck & Co. ist das der blanke Hohn“, so Dieter Nickel, Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in Bremen.

 

 

„AB Inbev redet oft und gerne von gesellschaftlicher und sozialer Verantwortung. Gleichzeitig wird angekündigt, trotz satter Gewinne die Existenzen von 151 MitarbeiterInnen zu vernichten. Zynischer geht es kaum noch. Für diesen Konzern gibt es in Wahrheit nur eine einzige Leitlinie: ständige Profitsteigerung. Dabei ist es völlig egal, ob die Beschäftigten auf der Strecke bleiben. Das spornt uns weiter an, den Widerstand gegen die Entlassungspläne zu verstärken. Wir werden in den nächsten Wochen mit vielfältigen Aktionen um jeden einzelnen Arbeitsplatz kämpfen“ kündigt Nickel an.

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