AB Inbev

Unersättliche Gier auf Kosten der Beschäftigten

Bremen, 8.1.2010

 

Zu den Plänen des Inbev-Konzerns, deutschlandweit 386 Stellen, davon 262 in Bremen zu streichen, erklärt Dieter Nickel, Geschäftsführer der Gewerkschaft NGG, Region Bremen- Weser-Elbe:


„Die angekündigten Stellenstreichungen sind völlig inakzeptabel, Inbev Deutschland ist ein hoch profitables Unternehmen und hat in den Jahren 2008 wie auch in 2009 Gewinne im 2stelligen Millionenbereich gemacht. Einzige Antriebsfeder für die Manager ist die weitere Steigerung des Profits und vor allem auch der eigenen Boni.


Im Dezember berichtete das Branchenmagazin Inside, dass zum Jahresende Deals mit Fachverlegern und Fachgroßhändlern getätigt wurden, um riesige Mengen an Bier auf Lager zu legen inclusive Übernahme von Lagermieten und kostenloser Austausch der Ware bei Ablauf des Haltbarkeitsdatums. Einziger Zweck der Aktion: Erreichung der vereinbarten Absatzziele und der damit verbundenen Prämienzahlungen für das Management.
 

Im Manager-Neudeutsch der Presserklärung des Konzerns ist dann die Rede von „Straffung der Strukturen in Produktion, Verwaltung, Logistik sowie Vertrieb“. Übersetzt heißt dies Arbeitsplatzvernichtung und Existenzbedrohung für fast 400 Menschen und deren Angehörige. Vergessen sind die hehren Worte auf Homepage und Hochglanzbroschüren von den „Mitarbeitern als wichtigstes Kapital“.


Die Belegschaften der deutschen Standorte, Betriebsräte und Gewerkschaft NGG werden diese Pläne des Konzerns nicht hinnehmen. Wir haben schon im Jahr 2009 Widerstand gegen die Stellenabbaupläne des Konzerns geleistet und das werden wir auch in diesem Jahr tun.“

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