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Tarifpolitik der Gewerkschaft NGG

Die Gewerkschaft NGG betreut in einer Vielzahl von Branchen und einzelnen Unternehmen Mitglieder und verhandelt dort Tarifverträge. Wir möchten nach Möglichkeit über unsere Arbeit vor Ort informieren und bieten daher wir in diesem Menü Flugblätter und Brancheninformationen an.

 

Aufgrund des Umfangs unserer Branchenarbeit können wir nicht alle Informationen online stellen. Insbesondere sind unsere Tarifverträge ausschließlich Mitgliedern vorbehalten und werden nicht veröffentlicht. Für weitergehende Informationen, wenden Sie sich daher direkt an unser Büro.

Tarif gibt´s nur aktiv!

Gute Tarifabschlüsse gibt es nur dort, wo die Beschäftigten sich AKTIV dafür einsetzen. Der erste Schritt ist die Mitgliedschaft in ihrer Gewerkschaft. Damit machen sie deutlich, dass sie bereit sind, für eine Lohnerhöhung auch aktiv zu werden.

 

In Deutschland gilt nur noch für jeden zweiten Beschäftigten überhaupt ein Tarifvertrag. Darum muss jeder AKTIV werden, um bestehende Tarifverträge zu erhalten - auch Sie!

 

Übrigens: Sie können auch online Mitglied werden. Einfach hier klicken.

Tarifrunde 2012

Gewerkschaft NGG beschließt Entgeltforderungen zwischen fünf und sechs Prozent

Niedernhausen (Taunus) – 30. November 2011.


Für die Tarifrunde 2012 hat der Hauptvorstand der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) eine tarifpolitische Empfehlung beschlossen, nach der die Entgelte und Ausbildungsvergütungen im Jahr 2012 zwischen fünf und sechs Prozent steigen sollen.

 

Die Laufzeit der Tarifverträge soll zwölf Monate betragen.Auszubildende sollen nach Abschluss ihrer Ausbildung übernommen werden. Darüber hinaus strebt NGG in allen Branchen die Erhöhung der tariflichen Mindestentgelte auf 8,50 Euro pro Stunde an.


Claus-Harald Güster, stellvertretender NGG-Vorsitzender, begründete die Tarifempfehlung: „In den vergangenen zehn Jahren wurden die Zuwächse beim Bruttolohn durch Preissteigerungen aufgezehrt. Sprich: Die Beschäftigten haben heute real weniger im Portemonnaie als zur Jahrtausendwende. Demgegenüber sind aber die Profite der Unternehmen gestiegen. Daran ändern auch die von der Ernährungsindustrie beklagten Preissteigerungen bei den Rohstoffen nicht viel. Und wenn eine so exportabhängige Branche wie die Ernährungsindustrie darüber nachdenkt, wie sie die höheren Rohstoffkosten ausgleichen könnte, hätten wir einen Vorschlag: Die Löhne der Beschäftigten* kräftig erhöhen. Das stärkt die Kaufkraft und damit auch die Binnennachfrage nach Produkten der Ernährungsindustrie nachhaltig. Essen und Trinken müssen wir schließlich alle!“


Gefragt, so Güster, sei aber nach wie vor auch der Gesetzgeber: Er müsse nun endlich eine Lohnuntergrenze einführen: einen Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro pro Stunde, für alle Branchen.

 

 

*NGG vertritt die Interessen von rund 540.000 Beschäftigten im Ernährungsgewerbe und rund einer Million Beschäftigten im Hotel- und Gaststättengewerbe.

 

Tarifrunde 2012

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Wettbewerb 2011/2012

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